Projekt & Zielsetzung
Was ist ReGe Pflege?
ReGe Pflege stärkt regionale Gesundheitsnetzwerke zur Unterstützung von älteren, ambulant gepflegten Menschen ab 60 Jahren (Pflegegrad 1–3) und deren Angehörigen. Prävention, Aktivierung und soziale Teilhabe stehen im Fokus, um Selbstständigkeit zu bewahren und die Lebensqualität im Alltag nachhaltig zu steigern.
Das Projekt vereint Gesundheitsförderung, Bewegung und Begegnung mit niedrigschwelligen Angeboten, die direkt vor Ort in der Region bereitgestellt werden. Maßnahmen, die präzise auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden abgestimmt sind und nachhaltige Wirkungen entfalten, werden durch eine enge Kooperation mit lokalen Partnern entwickelt.
Inhalte & Schwerpunkte
Arbeitsbereiche und Themenfelder von ReGe Pflege
ReGe Pflege verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz der Gesundheitsförderung im häuslichen Umfeld. Die Projektarbeit konzentriert sich auf drei zentrale Themenfelder:
Soziale Teilhabe
Gemeinschaftliche Angebote fördern Begegnung, Austausch und soziale Einbindung. Einsamkeit wird reduziert, soziale Ressourcen werden gestärkt.
Förderung von körperlicher Aktivität
Gezielte Bewegungsangebote unterstützen die körperliche Fitness, fördern die Selbstständigkeit und tragen zur Sturzprävention bei.
Digitale Kompetenzen im Alltag
Der Ausbau digitaler Fähigkeiten hilft Senior:innen, Informationen zu nutzen, Angebote wahrzunehmen und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.
Diese Schwerpunkte tragen dazu bei, Gesundheitskompetenz zu stärken und Pflegebedürftigkeit positiv zu begleiten.
Für wen ist das Projekt gedacht?
Zielgruppe und Teilnahme an ReGe Pflege
ReGe Pflege richtet sich an Menschen ab 60 Jahren mit Pflegegrad 1–3, die zu Hause gepflegt werden und ihre Gesundheit aktiv fördern möchten. Ebenso angesprochen sind Angehörige sowie engagierte Multiplikator:innen aus:
Sportvereinen
Pflegeeinrichtungen
Beratungsstellen
Gesundheits- und Sozialprojekten
Ziel ist es, möglichst vielen Interessierten einen niedrigschwelligen Zugang zu ermöglichen.
Stark vernetzt in der Region
Kooperationen und Projektpartner
Projektträger von ReGe Pflege ist die AOK Rheinland/Hamburg in Zusammenarbeit mit der StädteRegion Aachen – Sprungbrett gGmbH. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch das IGES Institut GmbH sowie die MA&T Sell & Partner GmbH.
Darüber hinaus arbeitet ReGe Pflege eng mit lokalen Vereinen, Einrichtungen und Akteur:innen der Pflege und Gesundheitsförderung in der StädteRegion Aachen zusammen. Diese Vernetzung sichert eine praxisnahe Umsetzung und nachhaltige Verankerung der Angebote.
Projektlaufzeit
Zeitplan und Projektphasen
ReGe Pflege startete im Oktober 2024 in den Regionen Aachen, Euskirchen und Wesel. Die aktive Umsetzungsphase begann im Januar 2025. In dieser Zeit werden Angebote erprobt, Netzwerke gestärkt und Maßnahmen weiterentwickelt.
Der Abschlussbericht des Projekts ist für April 2027 vorgesehen. Bis dahin werden Erfahrungen ausgewertet und Empfehlungen für eine langfristige Gesundheitsförderung im häuslichen Pflegeumfeld erarbeitet.
Jetzt engagieren
Kontakt und Mitmachen bei ReGe Pflege
Organisationen, Einrichtungen und Einzelpersonen, die sich für Gesundheitsförderung im Alter engagieren möchten, können sich aktiv in ReGe Pflege einbringen. Die Koordinierungsstelle in der Region Aachen dient als zentrale Anlaufstelle für Information, Austausch und Mitwirkung.
Ansprechpartner:
Marko Robens (SPRUNGbrett gGmbH)
Dieter Weber (AOK Rheinland/Hamburg)
Mehr infos?
Besuchen Sie für weitere Informationen gerne die AOK ReGe Pflege Website.
Für Betroffene und Angehörige
Angebote und leistungen
Beratung
Unsere kompetenten und erfahrenen Ansprechpartnerinnen der Krebsberatung helfen beispielsweise bei folgenden Fragen:
- Wie können Erkrankte und Angehörige mit der neuen Situation umgehen?
- Wie lässt sich der Alltag organisieren?
- Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?
- Wie geht es finanziell weiter?
- Wohin mit der Angst und der Sorgen?
Unterstützung
Wir bieten Rat und Unterstützung zu vielen sozialrechtlichen Themen an, beispielsweise bei Fragen
- zur Krankenversicherung,
- zur Rentenversicherung,
- zur Pflegeversicherung,
- zum Sozialhilfeträger,
- zum Schwerbehindertenrecht.
Wir helfen auch bei komplizierten Anträgen und Formularen, beispielsweise wenn es um
- Rehabilitationsleistungen,
- Anträge zur finanziellen Unterstützung,
- Anträge zur Nahtlosigkeitsregelung (Arbeitslosengeld I) geht.
Vermittlung
Unsere Krebsberatungsstelle arbeitet eng mit vielen Selbsthilfegruppen in der StädteRegion zusammen. Wir helfen, im konkreten Fall passende Selbsthilfegruppen zu finden – und können auch direkt den Kontakt herstellen.
Es gibt viele spezialisierte Fachstellen im großen (psycho-)onkologischen Netzwerk der StädteRegion. Wir unterstützen dabei, hier die richtigen Fachleute für jeden individuellen Fall zu finden.